Praktikumsamt des MZL für die Lehrämter an Grund-, Mittel- und Förderschulen
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SoBa

Sonderpädagogisches Basispraktikum - SoBa

 Beschreibung des Projektes

Erstmals ab dem Schuljahr 2017 / 18 haben Studierende der sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge die Möglichkeit, die beiden Teile des pädagogisch-didaktischen Praktikums am Stück an einem sonderpädagogischen Förderzentrum abzuleisten. Das "SoBa" beginnt mit einer dreiwöchigen Blockphase, wird studienbegleitend im Wintersemester an den Dienstagen fortgesetzt und schließt mit einer weiteren, dreiwöchigen Blockphase im Frühjahr ab.

Wichtige Vorzüge dieses Projektes sind

  • die längere Praktikumsdauer, die eine intensivere Beschäftigung mit der je spezifischen schulischen Situation sowie ein besseres Kennenlernen der Schülerinnen und Schüler ermöglichen,
  • eine aktivere Einbindung in das schulische Geschehen und eine eine intensivere Übernahme der Lehrerrolle,
  • die Betreuung durch bestellte Praktikumslehrkräfte - inclusive regelmäßiger Reflexionssitzungen,
  • Zuweisung eines Praktikumsplatzes durch das Praktikumsamt.

 Ziel des Projektes

Ziel des Projektes ist es, den Studierenden rechtzeitig einen umfassenden Einblick in die Arbeit an sonderpädagogischen Förderzentren - einem der möglichen künftigen Einsatzorte der angehenden Lehrkräfte - zu ermöglichen. Dies ist insbesondere dann von großer Bedeutung, wenn die förderrichtungsspezifischen sonderpädagogischen Praktika (im 5. und 6. Semester) nicht an einem sonderpädagogischen Förderzentrum, sondern z. B. an einer Schule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung oder Hören abgeleistet werden. Da ein späterer Einsatz an einer solchen Schule nicht mit Sicherheit vorausgesagt werden kann, ist es speziell für Studierende dieser Fachrichtungen sinnvoll, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob sie sich einen Berufseinsatz an einem sonderpädagogischen Förderzentrum vorstellen können. Insofern kann das Projekt zur realistischen Einschätzung der Anforderungen im Beruf der Förderschullehrkraft wesentlich beitragen.

Das Projekt steht aber auch anderen Studierenden der sonderpädagogischen Lehrämter offen.

Anmeldung zum Projekt

Die Anmeldung erfolgt jeweils im Februar und März für das gesamte nächste Schuljahr über die Anmeldemaske. Bei der Anmeldung können Ortswünsche geäußert werden, die Zuteilung erfolgt durch das Praktikumsamt.  In der Regel werden zwei Studierende gemeinsam einer Lehrkraft zugewiesen. Ein "Laufzettel" ist für dieses Praktikum nicht nötig.

Besondere Leistungen

Es gelten alle Bestimmungen, die auch für das pädagogisch-didaktische Praktikum vorgeschrieben sind (verpflichtende Einführungsveranstaltung, empfohlene Begleitveranstatung, Anwesenheitszeiten, Reflexionsgespräche, Bearbeitung des Leitfadens "Schule anders sehen" etc.) . Zusätzlich sind folgende Leistungen zu erbringen:

  • ca. 15 ganze Unterrichtsversuche bzw. eine entsprechend höhere Anzahl von Stundenteilen; ansonsten täglich einige Minuten vor der Klasse aktiv (Spielerische Übungsformen, Gespräch leiten, Klasse sammeln, Stilleübung, ….)
  • aktive Mitwirkung bei drei Schullebensveranstaltungen (z. B. Elternabend mit Kurzvortrag d. Studierenden, Teilnahme an Beratungsgespräch, Teamsitzungen, Beitrag zu Schulfest, Beitrag zu Schullandheimaufenthalt etc. …)
  • Schriftliche Leistungen: mind. 20 Analysebögen aus den Handreichungen "Schulpraktika begleiten" (10 Selbsteinschätzung durch Studierende, 10 Fremdeinschätzung durch Lehrkraft)

Informationen zum Sonderpädagogischen Basispraktikum an Förderschulen für Studierende- und Praktikumslehrkräfte (13.052 KB, pdf)

 

Projektleitung: Dr. Clemens M. Schlegel