Praktikumsamt des MZL für die Lehrämter an Grund-, Mittel- und Förderschulen
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Intensivpraktikum an Grund- und Mittelschulen

Das Intensivpraktikum ist eine ausschließlich an der LMU angebotene Wahlalternative zu den herkömmlichen Praktika. Es fasst das pädagogisch-didaktische Praktikum und eines der beiden studienbegleitenden Praktika in einem Schuljahr zusammen. Der Zeitraum entspricht dem des Intensivpraktikums für Förderschule oder InKip

Ziel des Praktikums ist es, Studierenden früher als bisher einen umfassenderen und realistischeren Einblick in die Schule als Institution, Organisation und Arbeitsplatz zu gewährleisten sowie sie auf die Anforderungen des Referendariats vorzubereiten. Es ist aber auch mit einem Mehraufwand gegenüber den herkömmlichen Praktika verbunden (zusätzliche Stunden, Unterrichtsversuche und Veranstaltungen, Fördermaßnahme eines ausgewählten Schülers).

Voraussetzungen

  • Das Orientierungspraktikum ist in der Regel vor Beginn des Studiums zu absolvieren. Es sollte aber spätestens in den Semesterferien nach dem ersten Semester abgeleistet und bis spätestens Anfang Mai im Praktikumsamt nachgewiesen werden.
  • Verpflichtende Teilnahme an der Einführungsveranstaltung zu Beginn des pädagogisch-didaktischen Praktikums.
  • Verpflichtende Teilnahme an der Einführungsveranstaltung zum Intensivpraktikum (i.d.R. im Oktober / November)
  • Verpflichtende Teilnahme zum Begleitseminar Intensivpraktikum - Anmeldung s. Link

Anmeldung und Ablauf

  • Das Intensivpraktikum kann im 3. / 4. Semester oder im 5. / 6. Semester abgeleistet werden. Zunächst erfolgt online die Anmeldung zum pädagogisch-didaktischen Praktikum im Anmeldezeitraum. Dabei sollte bereits als Wunsch "Intensivpraktikum" bzw. "InKip" (inklusives Intensivpraktikum) angegeben werden.
  • Zuteilung zum pädagogisch-didaktischen Praktikum - gemeinsam mit ein bis zwei anderen Studierenden – an eine Praktikumsschule der Universität.
  • Im Verlauf des pädagogisch-didaktischen Praktikums können sich Praktikumslehrkraft und Studierende darauf einigen, das Praktikum im Sommersemester fortzusetzen. Dazu sendet die Praktikumslehrkraft das dafür vorgesehene Formular an das Praktikumsamt. Darin muss das Fach genannt sein, auf das sich das studienbegleitende Praktikum im Sommersemester (=zweiter Teil des Intensivpraktikums) beziehen soll:
    Lehramt Grundschule: entweder das Hauptfach (studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum) oder ein Drittelfach oder Didaktik der Grundschule (zusätzliches studienbegleitendes Praktikum).
    Lehramt Mittelschule: entweder das Hauptfach (studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum) oder ein Drittelfach (zusätzliches studienbegleitendes Praktikum).
  • Zu dem gewählten Fach muss ein Begleitseminar (i.d.R. im Sommersemester) besucht werden. Organisation und Ablauf regelt der jeweilige Lehrstuhl.

Anforderungen

  • Die Studierenden leisten insgesamt mindestens 220 Praktikumsstunden ab (die Stunden im pädagogisch-didaktischen Praktikum plus die Stunden im studienbegleitenden Praktikum). Dabei lernen sie auch andere Klassen und Jahrgangsstufen der gleichen Schule kennen (mind. 180 Stunden in der Einsatzklasse, 40 Stunden in anderen Klassen (incl. vorschulischen Einrichtungen)).
  • Aktive Unterstützung der Praktikumslehrkraft an jedem Praktikumstag bei der Unterrichtsgestaltung und -organisation. Es sollen möglichst umfangreiche Unterrichtserfahrungen (im Schnitt 30) in möglichst allen Schulfächern gesammelt werden!
  • Aktive Beteiligung an vier unterschiedlichen außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen (z.B. Schulfest, Lesenacht, Wandertag, Elternabend, Teamsitzungen, Lernberatungsgesprächen o.ä.)
  • Bearbeitung von mind. 30 Analysebögen aus den Handreichungen "Schulpraktika begleiten" (liegt in den Praktikumsschulen sowie in der Lehrbuchsammlung auf). Dabei können Selbst- und Fremdeinschätzungen eingereicht werde, also z. B. 15 Selbsteinschätzungen zu eigenen Unterrichtsversuchen, dazu jeweils die Fremdeinschätzung der Lehrkraft. Wesentlich ist, dass auch die Kopfzeile sowie die Spalten "Kommentare"  und "Mein persönliches Entwicklungsziel" bearbeitet wurden. Unter Materialien steht ein Deckblatt für die Bogensammlung bereit.
  • Bearbeitung des Leitfadens "Schule anders sehen" (verpflichtend für das pädagogisch-didaktische Praktikum).
  • Teilnahme an einem verpflichtenden Kleingruppen-Reflexionsgespräch (Begleitseminar) im Praktikumsamt (Anmeldung über das Online-Anmeldeformular für Intensivpraktika bzw. über das Online-Anmeldeformular für das InKip - siehe Termine). Studierende, die gemeinsam praktizieren, sind gebeten, sich gemeinsam am gleichen Termin anzumelden. Bitte bringen Sie die Liste der selbst gehaltenen Stunden und die bereits bearbeiteten Reflexionsbögen (aus den Handreichungen "Schulpraktika begleiten") mit!
  • Bearbeitung von mind. 30 (15 Selbstreflexion + 15 Fremdreflexion durch Lehrkraft) Analysebögen aus den Handreichungen "Schulpraktika begleiten".

Anerkennung als Intensivpraktikum

Die Studierenden erhalten nach erfolgreicher Ableistung ein Zertifikat über das Intensivpraktikum. Dazu müssen sie folgende Unterlagen im Praktikumsamt vorlegen:

  • Die Praktikumskarte mit der Bestätigung der Schule über die Ableistung des pädagogisch-didaktischen Praktikums und eines der studienbegleitenden Praktika.
  • Die Rückmeldung zum Intensivpraktikum und Übersicht über die gehaltenen Unterrichtsstunden. Die Formulare haben die Praktikumslehrkräfte bei der Einweisung erhalten und werden den Studierenden am Ende des Schuljahres ausgehändigt.
  • Vorlage von mind. 30 bearbeiteten Analysebögen aus den Handreichungen "Schulpraktika begleiten".

Achtung: Unabhängig von der Frage, ob ein Zertifikat ausgestellt werden soll oder nicht, ist die Teilnahme an allen Elementen des Intensivpraktikums verpflichtend (Schullebensveranstaltungen, Analysebögen, ....)

Videolink: Das Intensivpraktikum an der LMU: Einführungsveranstaltung für Studierende der Lehrämter an Grund- und Mittelschulen 

Informationen zum Intensivpraktikum an Grund- und Mittelschulen für Studierende (3.085 KB, pdf)

 Projektinitiative und -leitung sowie Beratung

 Dr. Clemens M. Schlegel, Praktikumsamt MZL