Praktikumsamt des MZL für die Lehrämter an Grund-, Mittel- und Förderschulen
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Praktikumsinformationen Förderschule ab WS 2020/21

Informationen für Studierende des Lehramts Förderschule, die ihr Studium im WS 20/21 oder später aufgenommen haben (mit zweiter Fachrichtung)

Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum müssen Sie eigenständig organisieren, vgl. auch LPO. Auskünfte hierzu erteilt das Praktikumsamt.

Orientierungspraktikum

Das Orientierungspraktikum wird in Bereichen, in denen Lehrkräfte mit der Befähigung für das Lehramt für Sonderpädagogik eingesetzt werden, im Umfang von vier Wochen abgeleistet. Zur Ableistung gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Drei Wochen in einer Förderschule plus eine Woche in einer Regelschule mit Inklusion, Koopklasse, Partnerklasse o.Ä.. Bei letzterer muss eine Förderschullehrkraft regelmäßig anwesend sein. 

b) Je zwei Wochen in zwei unterschiedlichen Förderschulen (unterschiedliche Förderschulformen einschließlich mobiler sonderpädagogischer Hilfe und schulvorbereitender Einrichtung). Es ist darauf zu achten, dass die verschiedenen Förderrichtungen aus der Praktikumsbestätigung ersichtlich sind (z. B. Schulstempel, Briefkopf der Schule etc.). Beachten Sie, dass nicht zweimal ein sonderpädagogisches Förderzentrum (mit den Förderrichtungen Lernbehinderung, Erziehungshilfe und Sprachheilpädagogik) gewählt werden kann.

Am Ende des Praktikums ist ein Beratungsgespräch von der Schulleitung oder einer von ihr bestellten Lehrkraft der Praktikumsschule hinsichtlich der besonderen Anforderungen, die der Förderschuldienst stellt, mit den Studierenden zu führen.
Bitte verwenden Sie unsere 
Bescheinigung Orientierungspraktikum Förderschule, die Sie unter Materialien nach aktueller Prüfungsordnung herunterladen können.

Das Orientierungspraktikum soll vor Beginn des Studiums und es muss spätestens vor Beginn des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums in der vorlesungsfreien Zeit abgeleistet werden. Sie müssen dieses vor Ableistung des pädagogisch-didaktischen Praktikums im Praktikumsamt nachweisen. 
Anträge zur Anerkennung von freiwilligen Praktika in Schulen (FSJ, Zivildienst, etc.) richten Sie bitte an das Praktikumsamt. Es können nur Tätigkeiten in schulischen Einrichtungen mit einem konkret bezeichneten Förderschwerpunkt anerkannt werden. Nicht anerkannt werden z. B. Tätigkeiten in Altenheimen, Fahrdienste etc. Solche Tätigkeiten können aber auf das Betriebspraktikum angerechnet werden.

1. + 2. Pädagogisch-didaktisches Praktikum

Das pädagogisch-didaktische Praktikum wird als erstes Praktikum während des Studiums abgeleistet. Um zum pädagogisch-didaktischen Praktikum zugelassen zu werden, müssen Sie zuvor im Praktikumsamt die vollständige Ableistung des Orientierungspraktikums nachweisen. Das pädagogisch-didaktische Praktikum besteht aus zwei Teilen. Beide werden von den Studierenden selbst organisiert. Der erste Teil wird in der vorlesungsfreien Zeit nach dem ersten oder zweiten Semester abgeleistet, der zweite Teil in der vorlesungsfreien Zeit nach dem zweiten oder dritten Semester. Die genauen Praktikumszeiträume entnehmen Sie bitte dem Terminplan.
Holen Sie dazu bitte während der angegebenen Frist (ca. sechs Schulwochen vor Praktikumsbeginn) einen Laufzettel im Praktikumsamt. Zum pädagogisch-didaktischen Praktikum ist einmalig eine verpflichtende Einführungsveranstaltung (i.d.R. vor dem ersten Teil) zu besuchen. Die Termine im Herbst oder Frühjahr finden Sie ebenfalls im Terminplan unter Pädagogisch-didaktisches Praktikum (FÖ).

  • Der erste Teil (vier Wochen) wird in einer öffentlichen oder staatlich anerkannten privaten Förderschule abgeleistet, wobei die Schule und die Förderrichtung von den Studierenden selbst gewählt werden kann. Wenden Sie sich bitte direkt an eine Förderschule Ihrer Wahl (einschließlich schulvorbereitende Einrichtungen, berufliche Schulen und Realschulen zur sonderpädagogischen Förderung).

    Im Fach Geistigbehindertenpädagogik gilt: Falls Sie vorhaben, ein Intensivpraktikum abzuleisten, muss das pädagogisch-didaktische Praktikum Teil 1 oder ein Teil des Orientierungspraktikums in einer GB-Schule abgeleistet werden.
  • Der zweite Teil (vier Wochen) wird an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten privaten Grund- oder Mittelschule abgeleistet, an der Kooperationsmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf durchgeführt werden. Wenden Sie sich an eine solche Grund- oder Mittelschule (einschließlich vorschulischer Bildungseinrichtungen). Eine Liste solcher Schulen finden Sie auf unserer Homepage unter Schulen. Lassen Sie sich bitte von der Schulleitung zuweisen. Bitte fragen Sie nicht bei der kooperierenden Förderschule, sondern ausschließlich bei der Grund- bzw. Mittelschule an!

    Bei beiden Teilen des pädagogisch-didaktikschen Praktikums müssen Sie darauf achten, dass der Lehrer, dem Sie zugeteilt werden, kein Praktikumslehrer ist. Für den zweiten Teil gilt: Der Grund- bzw. Mittelschullehrer darf keine Praktikumslehrkraft sein, die kooperierende Förderschullehrkraft schon. Wenn die Zuweisung in den Laufzettel eingetragen ist, kommen Sie bitte bis Ende der Laufzettelfrist damit ins Praktikumsamt, wo die Einweisung unsererseits bestätigt wird.
Nach Abschluss jedes Teiles kommen Sie bitte mit Laufzettel und Praktikumskarte ins Praktikumsamt, um das Praktikum bestätigen zu lassen.

Praktikumskarte

Ihre Praktikumskarte erhalten Sie, sobald das Orientierungspraktikum sowie die Einweisung auf dem Laufzettel für das pädagogisch-didaktische Praktikum Teil 1 im Praktikumsamt nachgewiesen sind.
Auf der Praktikumskarte werden dieses und alle weiteren Praktika von den Praktikumsschulen mit Unterschrift und Schulstempel bestätigt. Ebenso bestätigen die Lehrstühle auf der Karte den erfolgreichen Besuch der Begleitveranstaltungen bzw. die Abgabe des Praktikumsleitfadens.
Achten Sie bitte darauf, dass alle geforderten Unterschriften und Stempel auf der Praktikumskarte eingetragen sind.

Praktikumsleitfaden

Der verpflichtende Praktikumsleitfaden zum pädagogisch-didaktischen Praktikum "Schule anders sehen" (herausgegeben von Ewald Kiel) ist im Buchhandel erhältlich. Die Ausarbeitung kann sich auf einen der beiden Praktikumsteile oder aber auch auf beide Teile beziehen. Alle weiteren Informationen dazu erhalten Sie am Lehrstuhl für Schulpädagogik.

Einführungsveranstaltung

Zum pädagogisch-didaktischen Praktikum wird eine Einführungsveranstaltung angeboten. Der Besuch dieser Veranstaltung ist verpflichtend. Näheres dazu finden Sie unter Termine.

Analysebögen

Die Bearbeitung von Analysebögen aus den Handreichungen "Schulpraktika begleiten" ist wie bei allen Schulpraktika obligatorisch. Die Handreichungen können in der Bibliothek in der Leopoldstraße 13 entliehen werden, die Materialbox dazu im Praktikumsamt. Die Analysebögen operationalisieren jeweils ein Qualitätsmerkmal von Unterricht. Sinnvollerweise sollte ein zur Stunde passender Bogen schon bei der Unterrichtsplanung ausgewählt und berücksichtigt werden. Zu jeder gehaltenen Unterrichtsstunde soll ein Bogen als Selbstreflexion sowie der gleiche Bogen als Fremdreflexion durch die betreuende Lehrkraft bearbeitet werden. Insgesamt sollten in beiden Teilen dieses Praktikums ca. 20 Bögen bearbeitet werden.

Hier können Sie sich die Checkliste zur Arbeit mit den Reflexionsbögen downloaden. 

Begleitkurse

Zudem soll während des Praktikums einer der folgenden Kurse belegt werden:

  • Schulpädagogik: 
    - Unterricht sehen, analysieren, gestalten
    - Klassenführung
    - Einführungsvorlesung und Praxisseminar (sofern nicht schon zuvor besucht)
    - Virtuelles Seminar Erziehung in der Schule (Online)
    - Virtuelles Seminar Inklusion - Zukunftsaufgabe für Schule und Schulsystem
  • LMU Teacher Coaching & Training
    - Klassenführung – Prävention von Unterrichtsstörungen
    - Lehrerpersönlichkeit: "...Für den Lehrerberuf bestens geeignet"
    - Souverän im Klassenzimmer
    - Weitere Angebote auf den Seiten des MZL

Tutor und Coaching 

Im pädagogisch-didaktischen Praktikum kann zusätzlich eine Begleitung durch einen professionellen Tutor gebucht werden.

Außerdem wird eine Teilnahme am Coachingprogramm der LMU empfohlen.

Inklusives Intensivpraktikum

Seit dem Schuljahr 2013/14 geben wir Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, im InKip (Inklusives Intensivpraktikum) für ein ganzes Schuljahr eine Förder- und Regelschullehrkraft einer Klasse mit inklusiven Fördermaßnahmen zu begleiten und zu unterstützen. Das Inkip fasst beide Teile des pädagogisch-didaktischen Praktikums sowie das zusätzliche studienbegleitende Praktikum (siehe unten) zusammen.
Die Zuweisung in eine inklusive Klasse an einer Praktikumsschule der Universität erfolgt durch das Praktikumsamt. Dafür ist eine Onlineanmeldung nötig. Alle weiteren Informationen zum InKip finden Sie hier.

Sonderpädagogisches Basispraktikum

Seit dem Schuljahr 2017/18 gibt es zudem die Möglichkeit, beide Teile des pädagogisch-didaktischen Praktikums zusammenhängend an einem sonderpädagoischen Förderzentrum abzuleisten ("SoBa" = Sonderpädagogisches Basispraktikum). Die Zuweisung in eine Klasse an einer Praktikumsschule der Universität erfolgt durch das Praktikumsamt. Dafür ist eine Onlineanmeldung nötig.
Weitere Informationen finden Sie
hier.
Eine Ableistung von InKip UND SoBa ist nicht möglich.

ZSePra

Nach Maßgabe an vorhandenen Plätzen erhalten Studierende der LMU die Möglichkeit, im Rahmen des pädagogisch-didaktischen Praktikums eine Woche lang einen Lehramtsanwärter in seiner Einsatzschule und im Seminar zu begleiten ("ZSePra"). Näheres dazu erfahren Sie hier.

3. Zusätzliches studienbegleitendes Praktikum

Das zusätzliche studienbegleitende Praktikum wird in der Regel im vierten Semester an einer Grundschule (für Studierende mit Didaktik der GS) bzw. an einer Mittelschule abgeleistet. Als Fach können Sie bei Grundschuldidaktik „Didaktik der Grundschule“ oder eines Ihrer Drittelfächer wählen, bei Mittelschuldidaktik eines Ihrer Drittelfächer. Sie können die Fachauswahl auch offen lassen, indem Sie als Fach angeben „eines meiner Drittelfächer“. Das Praktikumsamt hat dann mehr Spielraum, gegebenenfalls Ihren Ortswunsch zu berücksichtigen.

Sofern Sie katholische oder evangelische Religion als Drittelfach gewählt haben und die Missio bzw. Vocatio anstreben, sollten Sie dieses Praktikum in Religion ableisten. Zu dem gewählten Fach muss ein Begleitseminar besucht werden. Organsiation und Ablauf regelt der jeweilige Lehrstuhl.
Beachten Sie bitte, dass das zusätzliche studienbegleitende Praktikum bereits am Ende des ersten Semester, jeweils im Februar / März, online angemeldet werden muss. Den genauen Praktikumszeitraum finden Sie im Terminplan unter Sommersemester.

4. Sonderpädagogisches Blockpraktikum

Das sonderpädagogische Blockpraktikum wird in der gewählten Förderrichtung absolviert. Es dauert vier Wochen und sollte nach dem dritten oder vierten Semester abgeleistet werden. Bei Ableistung des klassischen sonderpädagogischen Intensivpraktikums entfällt das sonderpädagogische Blockpraktikum.

Viele Schulen, an denen das sonderpädagogische Blockpraktikum absolviert werden kann, sind relativ weit entfernt (Straubing, Ingolstadt, Passau, ...), weil es in Universitätsnähe zu wenige Praktikumsplätze gibt. Bitte richten Sie sich darauf ein, sich in solchen Fällen für die Dauer des Praktikums im Praktikumsort einzuquartieren. Die Schulen können Ihnen bei der Quartiersuche evt. behilflich sein, manche Schulen können - sofern sie über ein Wohnheim verfügen - auch selbst Wohnmöglichkeiten günstig zur Verfügung stellen.

5.+6. Studienbegleitendes sonderpädagogisches Praktikum

Das studienbegleitende sonderpädagogische Praktikum wird nicht vor dem fünften Semester im gewählten Förderschwerpunkt abgeleistet. Das Praktikum erstreckt sich über zwei Semester, die Anmeldung gilt in der Regel für beide Teile. Wählen Sie bei der Anmeldung daher das Schuljahr (z.B. Sj 21 22) als gewünschten Zeitraum. In Ausnahmefällen kann auch nur ein Semester gewählt werden (wenn Sie z.B. einen Teil schon früher absolviert haben, wenn Sie den zweiten Teil auf Antrag blocken wollen, weil Sie ein Kind erwarten etc.).

Intensivpraktikum (ISO)

Das sonderpädagogische Blockpraktikum und die beiden Teile des studienbegleitenden sonderpädagogischen Praktikums können auch während eines ganzen Schuljahres bei einer Lehrkraft als Intensivpraktikum abgeleistet werden. Wählen Sie dazu bei der Anmeldung bitte "Intensivpraktikum"

Zweitfach

Alle Studierenden, die ab dem WS 2020/21 ihr Studium begonnen haben, müssen zusätzlich ein zweiwöchiges Blockpraktikum in der zweiten Fachrichtung ableisten (§ 102 Abs. 1 Nr. 1 LPO I)

Das sonderpädagogische Blockpraktikum in der zweiten Fachrichtung wird in der Regel im siebten oder achten Semester abgeleistet. Dieses Praktikum wird in einer Blockphase von zwei Wochen während der vorlesungsfreien Zeit absolviert und steht in Verbindung mit den didaktischen Lehrveranstaltungen in der gewählten sonderpädagogischen Fachrichtung.
Viele Schulen, an denen das sonderpädagogische Blockpraktikum absolviert werden kann, sind relativ weit entfernt (Straubing, Ingolstadt, Passau, ...), weil es in Universitätsnähe zu wenige Praktikumsplätze gibt.
Wählen Sie bei der Anmeldung die Abkürzung 'sobe' und den gewünschten Zeitraum (z.B. H21 oder F22).

Integriertes Intensivpraktikum

Das Praktikum im Erweiterungsfach (zweite Fachrichtung) kann auch im Rahmen eines integrierten Intensivpraktikums abgeleistet werden. Dabei wird das Intensivpraktikum im Hauptfach um 40 Stunden im Erweiterungsfach verlängert. Dies ist nur dann möglich, wenn in der Klasse, in der das Intensivpraktikum abgeleistet wird, beide Förderrichtungen vertreten sind. Dies muss von der Schule bescheinigt werden. Den Lehrkräften liegt dazu ein Formular vor. Insgesamt umfasst das integrierte Intensivpraktikum 260 Stunden. Diese können in der Regel durch eine zusätzliche Blockwoche erreicht werden. 

Bei der Ableistung als integriertes Intensivpraktikum sind folgende Kombinationen möglich:

1. Geistigbehindertenpädagogik (vertieft studiert) mit Sprachheilpädagogik oder Pädagogik bei Verhaltensstörungen (jeweils Qualifizierungsstudium)
2. Lernbehindertenpädagogik (vertieft studiert) mit Sprachheilpädagogik oder Pädagogik bei Verhaltensstörungen (jeweils Qualifizierungsstudium)
3. Sprachheilpädagogik (vertieft studiert) mit Geistigbehindertenpädagogik, Lernbehindertenpädagogik oder Pädagogik bei Verhaltensstörungen (jeweils Qualifizierungsstudium)
4. Pädagogik bei Verhaltensstörungen (vertieft studiert) mit Geistigbehindertenpädagogik, Lernbehindertenpädagogik oder Sprachheilpädagogik (jeweils Qualifizierungsstudium)
5. Gehörlosenpädagogik (vertieft studiert) mit Schwerhörigenpädagogik (Qualifizierungsstudium)
6. Schwerhörigenpädagogik (vertieft studiert) mit Gehörlosenpädagogik (Qualifizierungsstudium)

Ob eine dieser Kombinationen sich auch in der jeweiligen Klassensituation abbilden lässt, kann nur die Schule selbst entscheiden. Deshalb ist zur Ableistung des integrierten Intensivpraktikums die oben genannte Bescheinigung nötig.

Bitte melden Sie sich zunächst zu einem regulären Intensivpraktikum in der ersten Fachrichtung an. Sie können hier bereits den Wunsch angeben, ein integriertes Intensivpraktikum ableisten zu wollen. Ob eine Erweiterung zum integrierten Intensivpraktikum möglich ist, kann erst im Laufe dieses Praktikums zusammen mit der Praktikumslehrkraft sowie der Schulleitung entschieden werden. 

Für alle Praktika gilt:

  • Bei Praktikumsantritt ist ein ausreichender Masernschutz nachzuweisen.
  • Das Praktikum beginnt mit Beginn der Aufsichtspflicht in der Schule (um 07:45 Uhr) und umfasst in der Regel den ganzen Vormittagsunterricht der Praktikumslehrkraft. An jedem Praktikumstag muss eine Nachbesprechung mit der Praktikumslehrkraft außerhalb der Unterrichtszeit stattfinden (in Blockphasen mind. drei mal wöchentlich). Inclusive Nachbesprechung dauert das Praktikum mindestens 4, in der Regel aber nicht mehr als 6 Unterrichtsstunden.
  • Sie sollen an jedem Praktikumstag wenigstens einmal in der Lehrerrolle vor der Klasse aktiv werden. Dafür eignen sich kleine "didaktische Fingerübungen" wie z. B. Erteilen eines Arbeitsauftrages, Übungen und Spiele zur Wiederholung und Festigung, Lockerungs- oder Konzentrationsübungen, Erzählen einer Geschichte, Leiten eines Gesprächskreises, Begrüßungsritual etc. durchführen, .....
  • Für die Unterrichtsbeobachtungen und Unterrichtsanalyse sind die Materialien aus "Schulpraktika begleiten" zu verwenden. Die Publikation liegt in den allermeisten Praktikumsschulen auf und kann zudem in der Lehrbuchsammlung (Leopoldstr. 13) entliehen werden. Die Materialbox dazu kann im Praktikumsamt entliehen werden.
  • Studierende mit eigenen Kindern können bei der Vergabe von Praktikumsplätzen Wünsche äußern, die bevorzugt berücksichtigt werden. Bitte weisen Sie dazu im Praktikumsamt einmalig mit einem geeigneten Dokument (z. B. Geburtsurkunde) Ihre Elternschaft nach.

  • Wenn Sie Mitfahrgelegenheiten anbieten können, geben Sie das bitte an. Sie können von Ihren Mitfahrern 10 ct/km Benzingeld verlangen.
  • Bei der Online-Anmeldung können Sie Wünsche für die Zuteilung äußern, die das Praktikumsamt nach Möglichkeit berücksicht.  Sie können beispielsweise einen Wunschpartner, eine Wunschschule (aus der Liste der Praktikumsschulen oder einen Ortswunsch angeben (S- oder U-Bahnstation für den Münchner Innenraum oder Landkreis für den Außenraum). Bevorzugt berücksichtigt werden die Wünsche von Studierenden mit nachgewiesenen eigenen Kindern.
  • Wenn Sie ein zweites Praktikum anmelden möchten, müssen Sie sich nach der ersten Anmeldung erneut einloggen. Sie erhalten über jedes angemeldete Praktikum eine Bestätigung an die von Ihnen angegebene Emailadresse.
  • Wenn Sie alle Praktika abgeleistet haben, müssen Sie die Praktikumskarte zur abschließenden Prüfung im Praktikumsamt vorlegen. Ohne diese abschließende Prüfung können Sie sich nicht zum Staatsexamen anmelden. Bitte planen Sie ausreichend Zeit (ca. zwei Wochen) für diese Prüfung ein.