Praktikumsamt des MZL für die Lehrämter an Grund-, Mittel- und Förderschulen
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Informationen zum Orientierungspraktikum

Das Orientierungspraktikum dauert 3 - 4 Wochen (Förderschule: 4 Wochen) und dient dem Kennenlernen der Schulart, für die die Lehramtsbefähigung angestrebt wird, aus der Sicht des Lehrers und der ersten Überprüfung der Eignung und Neigung für den angestrebten Beruf. Es wird vom Studienanwärter selbst organisiert.

Das Orientierungspraktikum ist in der Regel vor Beginn des Studiums zu absolvieren. Es sollte aber spätestens in den Semesterferien nach dem ersten Semester abgeleistet werden. Studierende der Lehrämter GS, MS und FÖ legen die Teilnahmebescheinigung bis spätestens Ende April im Praktikumsamt vor. Studierende der Lehrämter GY und RS legen den Nachweis zu Beginn des pädagogisch-didaktischen Praktikums in der Praktikumsschule vor. Ohne die Bescheinigung über das Orientierungspraktikum kann das pädagogisch-didaktische Praktikum nicht angetreten werden.

Für Studierende der Lehrämter GS und MS gilt:

Das Orientierungspraktikum ist im Umfang von mindestens einer Woche an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten privaten Schule derjenigen Schulart zu absolvieren, für die die Lehramtsbefähigung angestrebt wird. Der verbleibende Teil von zwei bis drei Wochen kann (ev. auch zeitlich getrennt) an einer Schule – auch an staatlich genehmigten Ersatzschulen – einer anderen Schulart oder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, abgeleistet werden. Es wird empfohlen, im Rahmen des Orientierungspraktikums verschiedene Schularten kennen zu lernen.

Für Studierende des Lehramts FÖ, die ihr Studium im Wintersemester 2020/21 oder später begonnen haben, gilt:

Das Orientierungspraktikum ist im Umfang von vier Wochen abzuleisten. Es gibt zwei Möglichkeiten:
a) Drei Wochen in einer Förderschule plus eine Woche in einer Regelschule mit Inklusion, Koopklasse, Partnerklasse o.Ä.. Bei letzterer muss eine Förderschullehrkraft regelmäßig anwesend sein.
b) Je zwei Wochen in zwei unterschiedlichen Förderschulen (unterschiedliche Förderschulformen einschließlich mobiler sonderpädagogischer Hilfe und schulvorbereitender Einrichtung). 

Für Studierende des Lehramts FÖ, die ihr Studium bis Wintersemester 2019/20 begonnen haben, gilt:

Das Orientierungspraktikum ist im Umfang von vier Wochen abzuleisten: Je zwei Wochen in zwei unterschiedlichen Förderschulen (unterschiedliche Förderschulformen einschließlich mobiler sonderpädagogischer Hilfe und schulvorbereitender Einrichtung).

Empfohlene Kombinationen:

  • GS: je eine Woche GS, vorschulische Einrichtung, sonderpädagogisches Förderzentrum, weiterführende Schule (MS, RS oder GY);
  • MS: je eine Woche MS, GS, sonderpädagogisches Förderzentrum, RS
  • FÖ: insgesamt vier Wochen; Aufteilung siehe oben 
  • RS: je eine Woche RS, GS, MS, GY
  • GY: je eine Woche GY, RS, GS, MS

Abiturienten können das Praktikum bereits beginnen, nachdem sie die letzte Abitureinzelprüfung abgelegt haben.

Das Orientierungspratikum ist in Blockphasen abzuleisten, von mindestens jeweils einer Woche zu je fünf Tagen.

Besondere Bestimmung für Studierende des Lehramts an Grundschulen:

Der verbleibende Teil von zwei bis drei Wochen des Orientierungspraktikums kann auch an vorschulischen Bildungseinrichtungen abgeleistet werden.

Besondere Bestimmung für Studierende der Lehrämter an Grund- und Mittelschulen:

Die Zuweisung zu einer bestimmten Schule erfolgt durch das staatliche Schulamt. Fragen Sie bitte bei der Schulleitung der gewünschten Schule nach, wo sich das Schulamt befindet. Wenn die Schulart durch den Schulstempel (GS oder MS) nicht ersichtlich ist, muss dies gesondert auf der Bescheinigung dokumentiert werden.

Besondere Bestimmung für Studierende des Lehramts an Gymnasien:

Das Orientierungspraktikum soll nach Möglichkeit nicht an dem Gymnasium absolviert werden, an dem die Hochschulreife erworben wurde.

Besondere Bestimmungen für Studierende des Lehramts an Förderschulen:

Das Orientierungspraktikum dauert 4 Wochen und ist in Blöcke von drei plus einer Woche bzw. zwei plus zwei Wochen aufzuteilen. Je nachdem wann Sie Ihr Studium begonnen haben gelten unterschiedliche Regelungen. Das Praktikum ist an zwei verschiedenen Schulen für Schüler mit besonderem Förderbedarf (zwei unterschiedliche Förderschulformen einschließlich mobiler sonderpädagogischer Hilfe und schulvorbereitender Einrichtung) abzuleisten. Es ist darauf zu achten, dass die Förderrichtung aus der Praktikumsbestätigung ersichtlich ist (z. B. Schulstempel, Briefkopf der Schule etc.). Auf die Bestimmungen des § 102 Abs. 1 Nr. 2 LPO I und die Bekanntmachung des Staatsministeriums über die Organisation der Praktika für das Lehramt an Sonderschulen und für das Studium einer sonderpädagogischen Qualifikation im Rahmen der Lehramtsprüfungsordnung I wird in diesem Zusammenhang hingewiesen.

Leistungen, die im Zuge eines freiwilligen sozialen Jahres, eines Zivildienstes usw. erbracht wurden, können auf das Orientierungspraktikum auf Antrag nur dann anerkannt werden, wenn sie den oben genannten Bedingungen entsprechen (schulischer Kontext muss gegeben sein).